Georg Wilhelm Friedrich Hegel


In der Nachfahrenliste des

Georg (oder Johann) Hegel

(geboren ca. 1550 / gestorben nach 1608 vermutlich in Großbottwar)
erscheint als Nachfahre in der

13. Generationenfolge: Manfred Schäfer.

Nachfahre in der

8. Generationenfolge ist: Georg Wilhelm Friedrich Hegel 
(geboren 27. August 1770 / gestorben 14. November 1831).

 


Zu Georg (oder Johann) Hegel

Von Beruf Kantengießer kam er ca. 1595 (vermutlich aus Kärnten) als angeblicher (lutherischer) Glaubensflüchtling nach Großbottwar. Dort erscheint er urkundlich 1597 als wehrhaft, ebenso 1603. 1605 ist er Bürgermeister in Großbottwar, 1608 Advokat. Verheiratet war er mit Anna NN.
Sein Sohn ist Johannes Hegel 
(inscribiert Tübingen am 22.9.1595; Magister 13.2.1600; 1604 Diakonus in Liebenzell; 1607 Pfarrer in Würtingen; 1621 Pfarrer in Sondelfingen; 1635 Pfarrer in Eningen).

 

hegel.jpg (227481 Byte)

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Biographie

1770 27. August: Georg Wilhelm Friedrich Hegel wird als Sohn des Rentkammersekretärs und späteren Expeditionsrates Georg  Ludwig Hegel und seiner Ehefrau Maria Magdalena, geb. Fromm, in Stuttgart geboren
1773 -1775 Besuch der Deutschen Schule, dann der Lateinschule in Stuttgart
1780 Übertritt zum Gymnasium Illustre (später Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart)
1784 Tod der Mutter
1788 Abitur. Hegel tritt ab dem WS 1788/89 als Stipendiat in das Tübinger Stift ein und studiert Philosophie und Theologie.
1790 Ab dem WS 1790/91 bewohnen Hegel, Hölderlin und Schelling dasselbe Zimmer im Stift und schließen eine Freundschaft, die erst durch Hölderlins schwere Erkrankung und durch die langsame Entfremdung Hegels und Schellings ab 1807 auseinanderbrach. Hegel begeistert sich für Rousseau. 27. September: Promotion zum Magister der Philosophie.
1793 Abschluss des Studiums mit dem theologischen Konsistorialexamen am 20. September. Ab Oktober Hauslehrer.
1797 Hauslehrer in Frankfurt am Main. Im „Systemfragment“ skizziert Hegel seine dialektische Methode. Übergang von theologischen zu staatspolitischen Themen.
1799 Tod des Vaters. Hegel erbt ein kleines Vermögen und kann sich auf die akademische Laufbahn vorbereiten.
1801 Durch Vermittlung Schellings konnte sich Hegel am 27. August in Jena habilitieren. Vorher war seine erste philosophische Schrift erschienen: „Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems“.
1802 Durch Vermittlung Schellings konnte sich Hegel am 27. August in Jena habilitieren. Vorher war seine erste philosophische Schrift erschienen: „Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems“.
1802 Hegel begründet mit Schelling das „Kritische Journal der Philosophie“
1805 Ernennung zum a. 0. Professor für Philosophie mit einer jährlichen Besoldung von 100 Talern
1806 „Die Phänomenologie des Geistes“.  Hegel verlässt Jena.
1807 Hegel übernimmt die Redaktion der „Bamberger Zeitung“.
1808 Ernennung zum Professor der Vorbereitungswissenschaften und Rektor des Ägidiengymnasiums in Nürnberg.
1811 Der einundvierzigjährige Philosoph heiratet die zwanzigjährige Marie von Tucher in Nürnberg
1812 Die „Wissenschaft der Logik“ liegt vor.
1816 Ruf auf den philosophischen Lehrstuhl der Universität Heidelberg. Neben den üblichen Vorlesungen (Logik, Metaphysik und Naturrecht) liest Hegel über Ästhetik und Geschichte der Philosophie
1817 Erscheinungsjahr der „Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften“. In den „Heidelberger Jahrbüchern für Literatur“ veröffentlicht Hegel verschiedene philosophische und politische Artikel.
1818 Hegel wird Fichtes Nachfolger in Berlin. Antrittsvorlesung am 22. Oktober.
1820 Hegel wird Ordentliches Mitglied der Königlich-Wissenschaftlichen Prüfungskommission der Provinz Brandenburg. Differenzen mit Schleiermacher.
1821 Die Rechtsphilosophie erscheint unter dem Titel „Grundlinien der Philosophie des Rechts" und "Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundriss“. In den Vorlesungen spricht Hegel zur Religionsphilosophie und über die Philosophie der Weltgeschichte.
1822 Reise nach Brüssel und den Niederlanden
1824 Reise über Prag nach Wien
1827 Reise nach Paris. Auf dem Rückweg trifft Hegel mit Goethe in Weimar zusammen.
1829 Hegel auf dem Höhepunkt seines Ruhmes. Der Einfluss des „Professors der Professoren“ reicht über Preußen auf fast alle deutschen Universitäten. In Berlin überträgt man ihm das Amt des Rektors der Universität. Im Herbst begegnen sich Hegel und Schelling zufällig und zum letzten Male in Karlsbad.
1831 Am :14. November stirbt Hegel überraschend nach kurzer Krankheit. Er wird neben Fichte auf dem Dorotheenstädter Friedhof in Berlin beigesetzt.

(Quelle: Wiedmann, Franz: Georg Friedrich Wilhelm Hegel. Reinbek bei Hamburg. 1965

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist es nicht möglich, im Internet die gesamte mir vorliegende Nachfahrenliste des Georg (oder Johann) Hegel abzudrucken, weil darin personenbezogene Daten noch lebender Nachfahren verzeichnet sind. Interessenten gebe ich jedoch auf Nachfrage gerne - so weit möglich - weitere Auskunft.

mailto:Schaefer.Manfred@gmx.de

.

zurück zu

Homepage