| 1770 |
27.
August: Georg Wilhelm Friedrich Hegel wird als Sohn des
Rentkammersekretärs und späteren Expeditionsrates Georg
Ludwig Hegel und seiner Ehefrau Maria Magdalena, geb. Fromm, in
Stuttgart geboren
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| 1773 -1775 |
Besuch der Deutschen
Schule, dann der Lateinschule in Stuttgart
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| 1780 |
Übertritt zum Gymnasium Illustre
(später Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart)
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| 1784 |
Tod
der Mutter
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| 1788 |
Abitur. Hegel tritt ab
dem WS 1788/89 als Stipendiat in das Tübinger Stift ein und
studiert Philosophie und Theologie.
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| 1790 |
Ab dem WS 1790/91
bewohnen Hegel, Hölderlin und Schelling dasselbe Zimmer im Stift
und schließen eine Freundschaft, die erst durch Hölderlins
schwere Erkrankung und durch die langsame Entfremdung Hegels und
Schellings ab 1807 auseinanderbrach. Hegel begeistert sich für
Rousseau. 27. September: Promotion zum Magister der Philosophie.
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| 1793 |
Abschluss des Studiums mit dem
theologischen Konsistorialexamen am 20. September. Ab
Oktober Hauslehrer.
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| 1797 |
Hauslehrer
in Frankfurt am Main. Im „Systemfragment“ skizziert Hegel
seine dialektische Methode. Übergang von theologischen zu
staatspolitischen Themen.
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| 1799 |
Tod des Vaters. Hegel
erbt ein kleines Vermögen und kann sich auf die akademische
Laufbahn vorbereiten.
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| 1801 |
Durch Vermittlung
Schellings konnte sich Hegel am 27. August in Jena habilitieren.
Vorher war seine erste philosophische Schrift erschienen: „Differenz
des Fichteschen und Schellingschen Systems“.
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| 1802 |
Durch Vermittlung
Schellings konnte sich Hegel am 27. August in Jena habilitieren.
Vorher war seine erste philosophische Schrift erschienen: „Differenz
des Fichteschen und Schellingschen Systems“.
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| 1802 |
Hegel begründet mit
Schelling das „Kritische Journal der Philosophie“ |
| 1805 |
Ernennung zum a. 0.
Professor für Philosophie mit einer jährlichen Besoldung von 100
Talern |
| 1806 |
„Die Phänomenologie
des Geistes“. Hegel
verlässt Jena. |
| 1807 |
Hegel
übernimmt die Redaktion der „Bamberger Zeitung“.
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| 1808 |
Ernennung zum Professor
der Vorbereitungswissenschaften und Rektor des Ägidiengymnasiums
in Nürnberg.
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| 1811 |
Der einundvierzigjährige Philosoph
heiratet die zwanzigjährige Marie von Tucher in Nürnberg
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| 1812 |
Die
„Wissenschaft der Logik“ liegt vor.
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| 1816 |
Ruf auf den philosophischen
Lehrstuhl der Universität Heidelberg. Neben den üblichen
Vorlesungen (Logik, Metaphysik und Naturrecht) liest Hegel über
Ästhetik und Geschichte der Philosophie
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| 1817 |
Erscheinungsjahr der „Enzyklopädie
der philosophischen Wissenschaften“. In den „Heidelberger
Jahrbüchern für Literatur“ veröffentlicht Hegel verschiedene
philosophische und politische Artikel.
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| 1818 |
Hegel wird Fichtes Nachfolger in
Berlin. Antrittsvorlesung am 22. Oktober.
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| 1820 |
Hegel wird Ordentliches Mitglied der
Königlich-Wissenschaftlichen Prüfungskommission der Provinz
Brandenburg. Differenzen mit Schleiermacher.
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| 1821 |
Die Rechtsphilosophie erscheint
unter dem Titel „Grundlinien der Philosophie des Rechts"
und "Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundriss“. In
den Vorlesungen spricht Hegel zur Religionsphilosophie und über
die Philosophie der Weltgeschichte.
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| 1822 |
Reise
nach Brüssel und den Niederlanden
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| 1824 |
Reise
über Prag nach Wien
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| 1827 |
Reise nach Paris. Auf dem Rückweg
trifft Hegel mit Goethe in Weimar zusammen. |
| 1829 |
Hegel auf dem Höhepunkt seines
Ruhmes. Der Einfluss des „Professors der Professoren“ reicht
über Preußen auf fast alle deutschen Universitäten. In Berlin
überträgt man ihm das Amt des Rektors der Universität. Im
Herbst begegnen sich Hegel und Schelling zufällig und zum letzten
Male in Karlsbad. |
| 1831 |
Am :14. November stirbt Hegel
überraschend nach kurzer Krankheit. Er wird neben Fichte auf dem
Dorotheenstädter Friedhof in Berlin beigesetzt. |
(Quelle: Wiedmann, Franz: Georg Friedrich Wilhelm Hegel. Reinbek
bei Hamburg. 1965 |